Herzlich willkommen!

Ich bedanke mich allen Bürgerinnen und Bürgern, die mir ihre Stimme für den Bayerischen Landtag gegeben haben. Es hat leider nicht geklappt. Die Stimmen sind jedoch nicht verloren, sondern unterstützen eine starke Grüne Fraktion in ihrer Opposition gegen eine schwarze absolute Mehrheit. 

Allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf am Infostand, bei Grün klingelt, bei den diversen Veranstaltungen, beim Plakatieren und bei vielen Dingen mehr sage ich ein ganz herzliches Dankeschön! Ohne Euch wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen.

Ihr Florian Kraus

13.09.2013

Wahlkampfhöhepunkt auf dem Marienplatz

Auf der Bühne neben unserer Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (Foto: Markus Viellvoye)

Es war kalt. Es hat geschüttet. Aber Margarete Bause und Katrin Göring-Eckardt haben den Anwesenden auf dem Marienplatz ordentlich eingeheizt. Wir trotzen den Umfragen und sind uns sicher: WIR DREHEN DAS!

09.09.2013

Mit der Rikscha in den Wahlkampfendspurt

Der Endspurt im bayerischen Landtagswahlkampf hat begonnen und auch die Grünen im Münchner Westend waren am Wochenende wieder auf der Straße unterwegs, um die Bürgerinnen und Bürger über das grüne Wahlprogramm zu informieren und für grüne Positionen zu werben. Landtagskandidat Florian Kraus hat sich für die letzte Woche vor der Wahl etwas Besonderes überlegt, um mit den Wählern ins Gespräch zu kommen: Neben den klassischen Infoständen bot er am Samstag einen Rikscha-Service an. Zwischen 10 und 14 Uhr hatten Bürgerinnen und Bürger, die mit schweren Taschen vom Einkaufen kamen, zur U-Bahn wollten oder auch nur einfach im Viertel flanierten, die Möglichkeit, sich mit seiner Rikscha an ihr Ziel bringen zu lassen –und dabei den Kandidaten kennenzulernen und sich mit ihm auszutauschen.

„Persönliche Kontakte mitden Wählerinnen und Wählern sind mir besonders wichtig. Und auch die Bürgerinnen und Bürger freuen sich, wenn sie Gelegenheit haben, mit dem Kandidaten direkt ins Gespräch zu kommen –das hat nicht zuletzt der Haustürwahlkampf gezeigt, der gerade deswegengut ankommt. So kam mir die Idee, mit der Rikscha eine weitere Austauschmöglichkeit anzubieten. Und wir machen damit natürlich auch gleichzeitig Werbung für eine umweltschonende Fortbewegung.“, sagt Florian Kraus.

Bis zur Landtagswahl am kommenden Wochenende haben die Anwohnerinnen und Anwohner noch vielfach Gelegenheit, mit ihrem grünen Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Der Rikscha-Service wird nächste Woche wieder angeboten: Am Mittwoch, 11.09., ist die Rikscha von 14-18 Uhr auf demWochenmarkt in Großhadern im Einsatz (Heiglhofstraße 4, dort gibt es auch einen grünen Infostand) und abends sind Florian Kraus und Daniel Günthör im Westend unterwegs und bieten Kneipenbummlern einen Heimfahr-Service an. Auch am Donnerstag, 12.09., können die Westendler inden Genuss des Fahrservice kommen –ab 16 Uhr ist die Rikscha im Westend unterwegs. Am Freitag geht es dann von 15-17 Uhr an den Partnachplatz, bevor die Rikscha von 17-19 Uhr noch einmal im Westend unterwegs ist. Auch hier gibt es parallel jeweils einen grünen Infostand. Beide Kandidatensind zudem amDienstag und Freitag an der U-Bahn Schwanthalerhöhe und am Donnerstag an der U-Bahn Holzapfelkreuth anzutreffen –jeweils von 8-9.30 Uhr.

09.09.2013

Doping überall oder Geld regiert den Sport? Im Gespräch mit Imke Duplitzer

Imke Duplitzer
Dieter Janecek, Imke Duplitzer, Daniel Günthör, Florian Kraus (v. li.)

Freitag, den 6. September 2013 um 19.30 Uhr

in der IG Feuerwache, Ganghoferstr. 41 (U4/5 Schwanthalerhöhe, Bus 53/134 Ridlerstraße)

Imke Duplitzer (Vizeweltmeisterin und Europameisterin im Degenfechten) im Gespräch mit 

Bundestagskandidat und Landesvorsitzender Dieter Janecek und
Landtagskandidat Florian Kraus

Moderation: Daniel Günthör, Bezirkstagskandidat

Bei der Veranstaltung „Doping überall oder Geld regiert den Sport“ am 6. September 2013 in München kritisierte Imke Duplitzer, Vizeweltmeisterin, zweifache Europameisterin und fünffache Olympiateilnehmerin im Degenfechten, die starke Kommerzialisierung des Sports und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Die Olympischen Spiele seien inzwischen zur Marke geworden, das IOC agiere ausschließlich der Marktlogik und dem Prinzip der Gewinnmaximierung folgend. Von den eigentlichen olympischen Werten und dem Gedanken der Völkerverständigung habe sich das IOC immer mehr entfernt. Heute sei Olympia in erster Linie ein Fernsehereignis und werde als solches vermarktet. So sei es bezeichnend, dass die Marke IOC nach Apple und noch vor google das weltweit zweitwertvollste Unternehmen sei. „Dagegen können die Athleten oft kaum vom Sport leben und haben bei Olympischen Spielen immer weniger Rechte und immer mehr Pflichten“, sagte Duplitzer.

Imke Duplitzer war auf Einladung von Dieter Janecek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagskandidat im Wahlkreis München West/Mitte und Florian Kraus, Landtagskandidat im Stimmkreis München-Hadern nach München gekommen. Neben der zunehmenden Kommerzialisierung des Sports ging es auf der Veranstaltung, die von Daniel Günthör, Bezirkstagskandidat im Stimmkreis München-Hadern und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss München-Schwanthalerhöhe, moderiert wurde auch um das aktuell wieder einmal vieldiskutierte Thema „Doping“. Duplitzer erklärte, Doping sei im Sport nach wie vor weit davon entfernt, ein Tabu zu sein. In einer Umfrage unter Nachwuchssportlern im vergangenen Jahr hätten 41% der Befragten angegeben, schon einmal Gebrauch von leistungssteigernden Mitteln gemacht zu haben. Weitere 30% der Jugendlichen Sportler trauten sich nicht auf diese Frage zu antworten. Um das Thema Doping in den Griff zu bekommen, bedürfe es mehr als Lippenbekenntnisse. Nötig sei vielmehr, ein Umdenken in der Sportpolitik und eine Reform der Sportförderung.

Landtagskandidat Florian Kraus forderte in dem Gespräch mehr Transparenz bezüglich der Entscheidungen von IOC und FIFA. Dieter Janecek, Landesvorsitzender der bayerischen Grünen, ergänzte, er werde die Themen Demokratie des Sports und Reform der Sportstrukturen bei den Grünen weiter forcieren. Eine erneute Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele lehne er ab, solange eine Politik der Intransparenz beim IOC vorherrsche.

Grüner Stadtteilspaziergang über die Schwanthalerhöh'

Montag, den 9. September von 18 bis ca. 20 Uhr

Treffpunkt: Ecke Ganghofer-/Kazmairstraße vor Nikos Naturkost (U4/5 und Bus 53/134 Schwanthalerhöhe)

Historische und politische Exkursion durchs Viertel mit Stadtteilführer Stephan Theo Reichel,
Bundestagskandidat und Landesvorsitzender Dieter Janecek und
Landtagskandidat und Florian Kraus

mit anschließender Diskussion und Umtrunk je nach Wetterlage im Biergarten oder Wirtshaus



Wohin die zusätzlichen Mittel fließen

Mit der grünen Reform der Einkommensteuer entlasten wir 90 Prozent der SteuerzahlerInnen. Willst Du wissen, wie hoch Du ent- oder belastet wirst, dann teste jetzt unseren Steuerrechner.

Solide und solidarisch – das ist die grüne Finanzpolitik. Wir wollen die Finanzierung der öffentlichen Hand neu ausbalancieren. Der Weg dorthin führt über Subventionsabbau, Ausgabenkürzungen und maßvolle Einnahmeerhöhungen. Unsere Finanzpolitik orientiert sich am Gemeinwohl und nicht an den Interessen einzelner Lobbygruppen. Alle sollen einen fairen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Ausgaben leisten.

Den neu gewonnenen finanziellen Spielraum geben wir zu 41 Prozent für Bildung und Kinderbetreuung aus, zu 25 Prozent für die Haushaltskonsolidierung, zu 21 Prozent für gerechtere Sozialleistungen und zu 13 Prozent für den Klimaschutz. Rund die Hälfte der Einnahmen geht an den Bund, mehr als 11,5 Milliarden Euro an die Länder und fast 2 Milliarden Euro an die Kommunen.

Der Grüne Steuerrechner ist auch hier zu finden.

24.08.2013

Im Gespräch am Infostand

Am Infostand in Fürstenried mit dem Giesinger Landtagskandidaten Thomas Pfeiffer (re.)
Am Infostand am Partnachplatz mit Uwe Kramm (li.) und Elisabeth Robles

An folgenden Infoständen können Sie mich zum Gespräch antreffen: 

Freitag, 30. August:
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 15 bis 19 Uhr
Partnachplatz (Sendling-Westpark) von 15 bis 18 Uhr

Samstag, 31. August:
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 10 bis 14 Uhr
Neuhauser Str. 20 (Fußgängerzone) von 14 bis 18 Uhr

Freitag, 6. September:
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 15 bis 19 Uhr mit Rikscha

Samstag, 7. September: 
Partnachplatz (Sendling-Westpark) von 9.30 bis 13 Uhr mit Rikscha
Ecke Ganghofer-/Kazmairstr. vor Nikos Naturkost (Westend) von 10 bis 14 Uhr mit Rikscha

Dienstag, 10. September:
Goetheplatz (Ludwigsvorstadt) von 17 bis 20 Uhr

Mittwoch, 11. September:
Wochenmarkt Terofalstraße (Hadern) von 9 bis 13 Uhr
Wochenmarkt Heiglhofstraße (Hadern) von 14 bis 18 Uhr mit Rikscha

Donnerstag, 12. September:
Neuhauser Straße 7 (Fußgängerzone) von 14 bis 18 Uhr
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 16 bis 20 Uhr mit Rikscha

Freitag, 13. September: 
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 13 bis 17 Uhr mit Rikscha
Partnachplatz (Sendling-Westpark) von 15 bis 18 Uhr mit Rikscha

Samstag, 14. September:
Haderner Stern (Hadern) von 9 bis 13 Uhr
Franziska-Bilek-Weg 1 (Westend) von 10 bis 14 Uhr


 

04.09.2013

Grün klingelt im Westend

Im Haustürwahlkampf mit Elias Oppenrieder (re.) (Foto: G. Anleitner).

In ganz Bayern haben wir schon an über 30.000 Türen geklingelt. Im Westend sind es nicht ganz so viel, aber das Wohngebiet auf der alten Messe habe ich mit tatkräftiger Unterstützung vieler Freiwilliger schon fast vollständig besucht. Schon öfter habe ich gehört: "Sie machen das ja wirklich!" Da kann man dann nur antworten: Ja. Wir machen das wirklich, weil uns die Meinung und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger wichtig sind. 

02.08.2013

Filmgespräch "FREMD" mit Regisseurin Miriam Fassbender

Florian Kraus im Gespräch mit Miriam Fassbender (Fotos: Daniel Günthör)

Dienstag, 20. August 2013
von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr

mit Miriam Fassbender
(Regie und Kamera)

im Studio der film.coop
Westendstr. 123, 80339 München

Eintritt frei!

Welche Strapazen Menschen - freiwillig oder unfreiwillig - auf sich nehmen, um für sich und ihre Familie ein besseres Leben möglich zu machen, ist für uns WesteuropäerInnen nur sehr schwer vorstelbar. Die Regisseurin Miriam Fassbender hat solche Menschen begleitet und einen bewegenden Dokumentarfilm daraus gemacht. Ich habe sie am Dienstag, den 20. August zu einem Filmgespräch ins Westend in das Studio von film.coop eingeladen.

„Fremd“ beschreibt den von der Not diktierten Aufbruch eines jungen Maliers nach Europa. Seit zweieinhalb Jahren ist er unterwegs in eine Welt, in der er nie leben wollte. Der Film sucht die Beweggründe für diese Flucht und gewährt Einblick in die Lebensumstände und den zermürbenden Alltag von Migranten auf ihrem Weg vom subsaharischen Afrika über Algerien und Marokko nach Europa. Er zeigt ihr Leben, das geprägt ist von Hetze und Hoffnung, Flucht und Stillstand. Vom Leben als jahrelanger Reisender und vom Überleben in der Fremde.

20.08.2013

Neues aus dem schwarz-gelben Tierreich: Grüner Spot zu den Wahlen 2013

13.08.2013

Fit für den Wahlkampf: Grüner Lauftreff im Bavariapark

Bezirkstagskandidat Daniel Günthör, Bundestagskandidat Dieter Janecek und Landtagskandidat Florian Kraus (v. li., Foto: Alexander König)

Die Grünen Kandidaten Dieter Janecek (Bundestag), Daniel Günthör (Bezirkstag) und Florian Kraus (Landtag) haben sich am Montag, den 12. August am Bavariapark zu einem Lauftreff verabredet, um sich fit für den Endspurt im Wahlkampf zu halten. Das Tempo des Laufes orientierte sich jedoch nicht am markanten Treffpunkt, sondern an den Grünen Reformideen für Bayern und Deutschland.

13.08.2013

Eine Kurzvorstellung unseres Landtagswahlprogramms in Gebärdensprache

03.08.2013

Umfrage der Bayern-Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz

In der Kandidaten-Umfrage der Bayern-Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz zu den Zielen der Energiepolitik habe ich einen Platz in der Spitzengruppe erreicht. Deren Sprecher Edo Günther hat mir geschrieben: "Mit Ihren Antworten zeigen Sie, dass Sie sich für eine konsequente Energiewende in einem möglichst kurzen Zeitraum einsetzen werden. Gerade jetzt, da die atomar-fossile Energiewirtschaft mit allen Mitteln um den Erhalt ihrer Vorherrschaft kämpft, erscheint es uns wichtig, dass das Energiesystem demokratisch und bürgerfreundlicher gestaltet wird. Dazu bedarf es Politiker, die standhaft bleiben und von der Notwendigkeit eines umfassenden Umbaus sowohl im Strom-, Wärme– und Mobilitätsbereich überzeugt sind."

02.08.2013

Grüne Couch am Wochenmarkt Haderner Stern

Landtagskandidat Florian Kraus im Gespräch mit OB-Kandidatin Sabine Nallinger (Foto: Ulli Sengmüller)
(Foto: Ulli Sengmüller)

Samstag, 10. August 2013
von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr

U6 - Haderner Stern

Unsere OB-Kandidatin Sabine Nallinger hat mich auf ihre Grüne Couch eingeladen. Vor Ort möchten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Am Haderner Stern wird es vorrangig um die Tram-Westtangente und die Lärmbelastung durch die A 96 gehen.

02.08.2013

Kickern mit Jürgen Trittin

Die Münchner Kandidierenden für Bundes-, Land- und Bezirkstag stehen voll hinter Jürgen Trittin.

Dienstag, 13. August 2013
ab 19.30 Uhr

im Backstage München
Reitknechtstraße 6, 80639 München

Jürgen Trittin kommt und bringt die neuesten Informationen aus Berlin mit, um politische Alternativen aufzuzeigen. Eine andere Politik ist nicht nur möglich. Sie ist machbar! Es wird aber nicht nur geredet, sondern vor allem gespielt! Und zwar Kicker mit Jürgen!

Eintritt frei!

Zehn Kicker stehen bereit. Mit dabei bei einer Partie sind auch unsere Münchner Bundestags-, Landtags- und BezirkstagskandidatInnen, sowie unsere OB-Kandidatin und natürlich Jürgen Trittin!

16.07.2013

"NSU-Terror in Bayern: Fehler und Versagen der Sicherheitsbehörden in Bayern und im Bund“ war der Titel einer Veranstaltung des Ortsverbandes Hadern

Daniel Günthör, Florian Kraus und Jerzy Montag (v. li.)

Was führte zu der zehnjährigen Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe? Den Finger in die Wunde gelegt haben der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag und Florian Kraus, Landtagskandidat im Stimmkreis München-Hadern. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Bezirkstagskandidaten Daniel Günthör, ebenfalls Stimmkreis München-Hadern.

Jerzy Montag, der rechtspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion sprach von einem Desaster für die Polizei, für die Staatsanwaltschaft, für die Medien  aber auch für die Integrationsbemühungen und das Vertrauensverhältnis in den Staat. Eine Konsequenz müsse nun sein, eine Sensibilisierung der Polizei für Taten von Rechtsextremen über eine politische Zielausrichtung zu fördern.

Florian Kraus, juristischer Berater der grünen Landtagsfraktion für den NSU-Untersuchungsausschuss  berichtete über dessen Arbeit und deren Schlussfolgerungen. Er findet es wichtig, dass nach der Sichtung von 400 Akten und der Vernehmung von über 50 Zeugen es einen gemeinsamen Abschlussbericht aller Fraktionen des Bayerischen Landtags gab. In diesem Abschlussbericht wurde als Fehler von allen Fraktionen angesehen,  dass man sich bei den Ermittlungen der Ceska-Mordserie zu sehr auf die organisierte Kriminalität konzentriert und keine Offenheit für Ermittlungen in andere Richtungen an den Tag gelegt hat. Der Einsatz von V-Leuten durch das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz sei nach der dubiosen Rolle der V-Leute bei den NSU-Ermittlungen, grundsätzlich zu hinterfragen, so Kraus.

09.07.2013

Letzte Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses

Florian Kraus, Isabelle Maaßen, Susanna Tausendfreund (v. li.)

Ein Jahr juristische Beratung der Grünen Landtagsfraktion geht zu Ende. Am Dienstag, den 9. Juli 2013, fand die letzte Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses statt. Der Abschlussbericht wurde im Gegensatz zu den letzten bayerischen Untersuchungsausschüssen von allen Fraktionen einstimmig verabschiedet.

Den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses findet man hier

Susanna Tausendfreund hat folgende Kardinalfehler im Rahmen der Ermittlungen festgestellt:

  • Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Einsatz von V-Leuten in der rechtsextremistischen Szene in der Vergangenheit so desaströs, dass zumindest sehr zweifelhaft ist, ob der durch den Einsatz von V-Leuten erzielte Nutzen größer ist als der dadurch verursachte Schaden.
  • Die Bayerischen Behörden haben die Gefahr des Rechtsextremismus in Bayern unterschätzt.
  • Aufgrund von unzutreffenden Anhaltspunkten, hat man sich bei den Ermittlungen der Ceska-Mordserie zu sehr auf die organisierte Kriminalität konzentriert und keine Offenheit für Ermittlungen in andere Richtungen an den Tag gelegt.
  • Ein ausländerfeindliches Motiv der Morde wurde zu spät für möglich gehalten und die Ermittlungen in diese Richtung zu schnell wieder aufgeben.
  • Die zögerliche Informationsübermittlung des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz an die Polizei war ein Fehler.
  • Die Mordserie wurde nicht entsprechend ihrer bundesweiten Dimension behandelt.
  • Der Untersuchungsausschuss ist zu der Erkenntnis gelangt, dass aufseiten der Opferangehörigen keine „Mauer des Schweigens“ gegenüber den Ermittlungen bestanden hat. Die Opferangehörigen zeigten sich aussagebereit und kooperativ im Umgang mit den Ermittlungsbeamten.
  • Insbesondere die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat ihre Sachleitungsbefugnis über die Ermittlungen nicht im erforderlichen Umfang ausgeübt. Das Bayerische Staatsministerium für Justiz ist in dieser Hinsicht seiner Fachaufsicht über die Staatsanwaltschaft nicht im erforderlichen Maße nachgekommen.
  • Die Ermittlungen hätte zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt zentralisiert werden müssen und der Informationsaustausch zwischen den beteiligten Behörden optimiert werden
    Die Landtagsgrünen fordern als Konsequenz dieses Staatsversagens.
  • Das BayLfV kann in seiner bisherigen Form nicht mehr weiter bestehen; seine Aufgaben müssen klarer definiert und insbesondere auf die Beobachtung gewaltorientierter und rassistisch motivierter Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung konzentriert werden. Die Beobachtung von Bestrebungen und Tätigkeiten der Organisierten Kriminalität und der Cyber-Kriminalität sind keine originären Aufgaben des BayLfV, können besser von Polizeibehörden erfüllt werden und werden deshalb gestrichen.
  • Auf den Einsatz von V-Leuten durch das BayLfV wird grundsätzlich verzichtet.
  • Die Ausbildung von Polizeibeamten, insbesondere derjenigen mit Leitungsfunktionen und im Bereich der Abteilungen für Staatsschutzdelikte, muss im Hinblick auf die Verfolgung von rechtsextremistisch motivierten Straftaten verbessert und die Vermittlung interkultureller Kompetenzen verstärkt werden.
  • Die Polizei wird verpflichtet, bei Ermittlungsverfahren zu Straftaten, bei denen Menschen mit Migrationshintergrund Opfer waren, standardmäßig auch ein möglicherweise fremdenfeindliches Motiv des oder der Täter in die Ermittlungen einzubeziehen.
  • Die Polizei wird verpflichtet, die Fahndung nach untergetauchten Rechtsextremisten zu verstärken und die Zahl der Untergetauchten regelmäßig zu erheben.
  • Die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in der Zivilgesellschaft muss gestärkt werden, weshalb die bestehenden zivilgesellschaftlichen Initiativen und Einrichtungen gegen Rechtsextremismus finanziell besser gefördert werden müssen.

02.07.2013

Mehr als 200 Zuhörer bei Mollath-Veranstaltung im Bürgersaal Fürstenried

Dr. Martin Runge bei seinem Vortrag
Dr. Wilhelm Schlötterer, Florian Kraus und Daniel Günthör (v. li.) im Gespräch
Die Referenten eingerahmt von Landtagskandidat Florian Kraus (li.) und Bezirkstagskandidat Daniel Güntör (re.)

Der Bürgersaal Fürstenried war voll besetzt als Dr. Martin Runge und Dr. Wilhelm Schlötterer über die Causa Mollath diskutierten. Dr. Martin Runge war für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mitgliede im Mollath-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags und hat vor über 200 Zuhörern von den teilweise absurden Zeugenaussagen bayerischer Beamter aus dem Justiz- und Finanzbereich berichtet. Dr. Wilhelm Schlötterer war als Spitzenbeamter des Bayerischen Finanzministeriums unter Franz-Josef-Strauß sehr nah an dessen Machenschaften zu Gunsten seiner "Amigos" und kann deshalb einen informativen Vergleich zu den Vorgängen in der Justiz in der Causa Mollath ziehen.

Über die Causa Mollath hat Dr. Martin Runge inzwischen ein kleines Booklet verfasst, das Sie hier herunterladen können.

Montag, 1. Juli 2013, 
19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Bürgersaal Fürstenried
U3 Forstenrieder Allee

mit
Dr. Wilhelm Schlötterer und
Dr. Martin Runge 


Seit nunmehr gut sieben Jahren ist der Nürnberger Gustl Mollath zwangsweise in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht. Angeklagt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung, wurde er wegen verminderter Schuldfähigkeit zwar freigesprochen, ihm wurde jedoch krankhafter Wahn und Gemeingefährlichkeit attestiert. Ganz im Gegensatz zum rigiden Vorgehen gegen Gustl Mollath stand der Ermittlungseifer von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung, was Anzeigen von Herrn Mollath zu anonymisierten Kapitaltransfers in die Schweiz durch Mitarbeiter der HypoVereinsbank, von Mollath als Schwarzgeld-Verschiebungen und Steuerhinterziehung gesehen, anbelangt. Den Anzeigen und den zusätzlichen einschlägigen Informationen wurde schlicht und ergreifend nicht weiter nachgegangen.

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05.06.2013

Hilfe für Hochwasseropfer der Stadt Deggendorf

Die Hochwasserbilder aus meiner Deggendorfer Heimat haben mich richtig schockiert. Wenn ich den von den Fluten Betroffenen schon nicht selbst helfen kann, vermag eine Spende das wirtschaftliche Leid hoffentlich ein wenig zu lindern.

23.05.2013

Ausstellung "75 Jahre Eingemeindung Großhaderns nach München"

Gemeinsam mit Jerzy Montag (MdB) und dem Bezirkstagskandidaten Daniel Günthör wurde ich von Ehrenamtlichen des Geschichtsvereins Hadern e.V. durch die Ausstellung "75 Jahre Eingemeindung Großhaderns nach München" geführt. Bis zum Ausstellungsende am 11. Mai 2013 waren es mehr als 1.500 Besucher!

URL:http://florian-kraus.eu/news/